top of page

Gott sieht alles

  • 28 ene
  • 3 Min. de lectura

Experten sagen, die Welt gerät ins Wanken. Es gibt Konflikte und Spannungen zwischen Ländern und Nationen, steigende Inflation und wirtschaftliche Ungleichheit, immer gefährlichere Naturkatastrophen. Selbst Google AI warnt mich vor KI und Desinformation, da unregulierte KI-Entwicklung die Integrität von Informationen und den Arbeitsmarkt gefährdet. Vieles scheint derzeit gegen die Menschen zu sein, und die gesellschaftlichen Probleme nehmen täglich zu. Wir befinden uns in einer Zeit der Instabilität und Unsicherheit, in der sich viele Menschen von den Systemen der Welt im Stich gelassen und vergessen fühlen. Doch das Gute ist: Gott sieht uns und vergisst uns nie.

 

Der Herr sprach: „Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Schreien über ihre Peiniger erhört, denn ich kenne ihr Leid… Nun siehe, das Schreien der Israeliten ist zu mir gedrungen; ich habe auch die Unterdrückung gesehen, mit der die Ägypter sie bedrücken.“ (2. Mose 3,7 & 9)

 

Gott hört unser Schreien und sieht unser Leid. Er kann zwar nicht all unsere Sorgen im Nu lindern, aber er nutzt unsere Herausforderungen oft, um uns zu formen, damit wir ihm ähnlicher werden und ihm gehorchen können. Ich habe Vers 8 der obigen Passage aus dem 2. Buch Mose absichtlich ausgelassen, denn obwohl Gott den Israeliten verhieß, sie „aus jenem Land in ein gutes und weites Land zu führen, in ein Land, wo Milch und Honig fließen“, erlebten die meisten Menschen jener Generation, die dies hörten, die Verheißung leider nicht. Nicht einmal Mose. Nur Jakob und Kaleb durften dieses Land als ganze Generation erfahren. Sie starben in der Wüste aufgrund ihres Ungehorsams, ihres Murrens und Klagens. Deshalb ist es wichtig, dass wir in schwierigen Situationen demütig und flexibel bleiben, Gottes Lektionen lernen und ihm gehorchen, sonst verpassen wir womöglich einen Segen nach unseren Kämpfen. Charles Spurgeon sprach davon, durch Schwierigkeiten zu lernen.

 

„Die meisten der großen Wahrheiten Gottes müssen durch Schwierigkeiten erlernt werden; „Sie müssen uns mit dem glühenden Eisen des Leidens eingebrannt werden, sonst werden wir sie nicht wirklich annehmen.“

 

Autsch! Das klingt schmerzhaft. Aber Gott, der Meistertöpfer, weiß, wie viel Hitze wir ertragen können. Er hat uns im Schmelztiegel des Leidens im Blick, so wie er die Israeliten in ihrer Unterdrückung in Ägypten sah, ihr Schreien hörte und ihnen beistand. Wir können gewiss sein, dass Gott alles sieht, was wir durchmachen.

 

„Ich will mich freuen und jubeln über deine Güte, denn du hast mein Elend gesehen; du kennst die Nöte meiner Seele.“ Psalm 31,7

 

Ich muss zugeben, es ist schwer, sich im Leid zu freuen, aber es wird leichter, wenn wir erkennen, dass Gott mit uns ist und über uns wacht und dass er uns aus einem bestimmten Grund durch Leiden gehen lässt. Sie sind nicht vergeblich.

 

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir auch durch den Glauben Zugang zu dieser Gnade erhalten haben, in der wir stehen; und wir jubeln in der Hoffnung auf das Heil des Herrn. Gott sei Dank! Und nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch unserer Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung. Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5,1-5

 

Gäbe es keine Bedrängnisse, bräuchten wir keine Hoffnung und würden sie nicht einmal wirklich verstehen. Deshalb ist es so wichtig, in Schwierigkeiten durchzuhalten. Und wenn uns Probleme begegnen und wir zu den Bergen aufblicken, von denen unsere Hilfe kommt, dann erkennen wir, dass Gott uns immer im Blick hatte, und wir werden ihn immer mehr lieben, je mehr er sich uns in unseren Prüfungen offenbart. Es ist so gut zu wissen, dass er uns sieht, egal was wir durchmachen.



 
 
 
bottom of page